Frauenvereine und Frauengemeinschaften des Kantons Zürich

Dem KFB sind zahlreiche Frauenvereine und Frauengemeinschaften angeschlossen mehr

Mitglieder

Der KFB Zürich zählt über 450 Einzelmitglieder mehr

Beratungsstelle

Die dem KFB Zürich angeschlossene Beratungsstelle tandem mehr

25. Oekumenischer Zürcher Kreuzweg

Karfreitag 19. April 2019

 

  

Mitmachkampagne "Aktion Care-Tage" 8. und 9. März 2019

Bist du ein Care-Juwel?

Menschen, die Care-Arbeit leisten, sind Care-Juwelen. Sie investieren ihre kostbare Zeit in den Dienst einer solidarischen Gesellschaft. Wir möchten alle Menschen würdigen, die Sorgearbeit leisten. Care ist wertvoll und wichtig. Wir sind stolz auf das gemeinnützige Care-Angebot unseres grossen Frauennetzwerks.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.frauenbund.ch

 

Das englische Wort "Care" bedeutet

  • Fürsorge
  • Achtsamkeit
  • Pflege
  • sich kümmern
  • Dienstleistungen am Menschen für ein gutes Leben
  • Wohlbefinden für alle
  • Füreinander da sein

 

Care-Arbeit bezeichnet die unbezahlte und bezahlte Betreuungs-, Pflege- und Hausarbeit für Kinder und Erwachsene. Care-Arbeit ist fundamental für das Funktionieren der Gesellschaft und Urprinzip für ein gutes Leben für alle.

 

Fakten und Zahlen

  • 9 Milliarden Stunden unbezahlte Care-Arbeit werden jährlich in der Schweiz geleistet.
  • Der jährliche Geldwert unbezahlter Care-Arbeit beträgt 303 Milliarden Franken.
  • 61% der unbezahlten Care-Arbeit werden von Frauen erbracht.
  • Würde jede in der Schweiz lebende Frau ab 15 Jahren für ihre unbezahlte Care-Arbeit entlohnt werden, erhielte sie durchschnittlich circa 40'000 Franken pro Jahr.

Quelle: Bundesamt für Statistik, Satellitenkonto Haushaltsproduktion 2016

 

  

Auftreten oder Austreten

 

19. November 2018

 

Auftreten oder Austreten

Mit grossem Verständnis bedauern wir den Entscheid der sechs profilierten Frauen, die aus Protest aus der katholischen Kirche ausgetreten sind. Wie die Frauen, hat auch uns die Gleichsetzung von Abtreibung mit Auftragsmord seitens des Vatikans schockiert und uns zum Unterzeichnen einer Petition an Papst Franziskus bewogen.

Cécile Bühlmann, ehemalige Nationalrätin, Anne-Marie Holenstein, Mitgründerin der «Erklärung von Bern», Monika Stocker, Sozialpolitikerin, die feministischen Theologinnen Doris Strahm und Regula Strobel sowie Ruth-Gaby Vermot, ehemalige Nationalrätin gaben bekannt, den patriarchalen Machtapparat der römisch-katholischen Kirche nicht länger mit ihrer Mitgliedschaft zu unterstützen. Diese sechs Frauen haben für Veränderungen gekämpft, seit Jahrzehnten, bis heute.

Austritt als Protestmittel

Auch der SKF lehnt die gegenwärtige Machtverteilung in der Institution Katholische Kirche ab und fordert tiefgreifende Veränderungen, die dem systematischen Ausschluss von Frauen aus Entscheidungsgremien und Weiheämtern ein Ende setzen und der längst überfälligen, gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Kirche den Weg ebnen.

Dem Frust etwas entgegensetzen

Als katholische Frauenorganisation verstehen wir den Frust und die Resignation. Obwohl ein Austritt aus der Amtskirche auch bedeutet, der Landeskirche, der „anderen“ Kirche den Rücken zu kehren und ihr die finanzielle Grundlage für gesellschaftlich bedeutende Angebote zu entziehen, können wir den Entscheid der Frauen sehr gut nachvollziehen. Gemeinsam mit den Gemeindeleiterinnen, Pastoralassistentinnen, Katechetinnen, Pfarreisekretärinnen und freiwillig Engagierten des SKF, werden wir das Leben in den Pfarreien weiterhin prägen.

Unbequem bleiben

Wir fordern Frauen und Männer dazu auf, die katholische Kirche nicht den Ewiggestrigen zu überlassen und weiterhin alle Gelegenheiten zu nutzen, die Kirche hartnäckig und entschlossen von innen heraus zu verändern.

Überzeugt stehen wir weiterhin - auch in Vertretung dieser Frauen - dafür ein, gegen Ungerechtigkeiten anzukämpfen, Missstände zu benennen, die ungleichen Geschlechterverhältnisse zu thematisieren und den Missbrauch von Macht zu ächten.

Wir bleiben unbequem bis die katholische Kirche zu dem wird, wozu sie vom Evangelium her berufen ist. Wir werden unsere Stimmen erheben im Namen jener, die nicht mehr kämpfen wollen oder können. Das betrifft Frauen, wegen Liebesbeziehungen ausgeschlossene Priester, Homosexuelle, Geschiedene und Wiederverheiratete sowie andere Menschen, die von der  Kirche diskriminiert werden. Wir lassen uns, ganz im Sinne von Marga Bührig, unser Kirche-Sein nicht nehmen.

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF ist mit 130‘000 Mitgliedern der grösste konfessionelle Frauendachverband der Schweiz. Er setzt sich für die Anliegen der Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

Kontaktpersonen für Medien

Simone Curau-Aepli, SKF-Präsidentin
071 622 37 69 oder 076 430 37 69
simone.curau@frauenbund.ch

 

Kathrin Winzeler, Leitung Kommunikation
041 226 02 26 oder 078 715 09 62
kathrin.winzeler@frauenbund.ch

 

  

Selbsterfahrung / Biografiearbeit 2019

Kurzbeschrieb

Biografiearbeit dient im logotherapeutischen Sinn  der Selbsterkenntnis und Selbstannahme. Das Selbsterfahrungsjahr ist der 'gelebten Logotherapie' nach Viktor E. Frankl gewidmet.
Ziel der Selbsterfahrung ist es, die Teilnehmenden nach dem Motto "Wir  wirken weniger durch das, was wir sagen, als durch das, was wir sind" zu befähigen, ihre Einzigartigkeit zu erkennen und zu bejahen. Wer biografisch schreibt, reflektiert nicht nur sich selbst, sondern erfährt seine Persönlichkeit im Austausch mit Anderen und setzt Veränderungen in Gang.

Treffen

10 Treffen à 3 Stunden verteilt auf ein Jahr.
Die Selbsterfahrung wird in einer Gruppe von max. 8 Personen durchgeführt. Die Teilnehmenden schreiben die Biografie zuhause.

Ort/Daten

Pro Senectute Bibliothek
Bederstrasse 33
8002 Zürich

18. Januar, 8. Februar, 15. März, 26. April, 24. Mai, 5. Juli,
16. August, 20. September, 25.Oktober, 22. November 2019.

Jeweils mittwochs von 13.30 - 16.30 Uhr.
Es ist von Vorteil, dass alle Termine besucht werden können.

Kosten

CHF 850.00

Leitung

Marie-Madeleine Perler
dipl. logotherapeutische Beraterin NDS HF
Ausbildung am Institut für Logotherapie in Chur
langjährige Geschäftsleiterin von Gemeinsam im Alter, Zürich

Anmeldung

Schriftliche Anmeldung per Mail oder Post an
perlermm@bluewin.ch bis 30. November 2018

Marie-Madeleine Perler, Seefeldstrasse 187, 8008 Zürich

  

Anmeldetalon Biografiearbeit 2019

 

  

Frauen suchen Frauen!

Möchtest du dich mit uns für die Interessen der Frauen in Gesellschaft, Kirche und Staat stark machen?
Möchtest du dich mit deinen Fähigkeiten und Vorlieben einsetzen für frauenspezifische Anliegen und Bedürfnisse? 
Willst du Verantwortung übernehmen und mit uns einstehen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - und dies im Kleinen wie im Grossen?
Dann suchen wir genau DICH!

Zur Verstärkung unseres Vorstands wünschen wir uns weitere

ehrenamtliche Vorstandskolleginnen

     Finanzen - Kontakte - Vernetzung - Begleitung

die mit uns in der Kraft der Gründungsfrauen vor 100 Jahren und all den nachfolgenden mit visionärem Blick in die Zukunft gehen.  

Wir versprechen dir eine vielseitige, sinnstiftende Tätigkeit in einem Umfeld von Frauen, die respektvoll miteinander umgehen, unterschiedliche Meinungen als Vielfalt in der Einheit verstehen. Dazu bieten wir dir eine gute Plattform dich zu engagieren und Positives zu bewirken.

Der zeitliche Aufwand wird sich mit zweimonatlichen Sitzungen und deinem zusätzlichen Engagement von ½ -2 Tag pro Monat in Grenzen halten. Selbstverständlich werden anfallende Spesen vergütet.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich doch bei unserer Präsidentin Amanda Ehrler unter der Telefonnummer: 044 887 76 75
oder per Mail: amanda.ehrler@bluewin.ch und komm ganz unverbindlich an eine Schnuppersitzung.

Wir freuen uns auf dich!